
Der Mission S ist ein Konzeptfahrzeug, das einen Einblick in die zukünftige Designrichtung der Marke gibt und gleichzeitig eine neue Plattform für Supersportwagen mit Mittelmotor darstellt, die oberhalb des 911 angesiedelt sind.
Laut Porsche-Chef Dr. Michael Leiters ist der Mission S kein einmaliges Hypercar, sondern vielmehr ein Vorgeschmack auf eine Erweiterung der Modellpalette. Das Unternehmen hat bestätigt, dass es eine neue Mittelmotor-Plattform für einen zukünftigen Supersportwagen entwickelt, der über dem 911 angesiedelt ist.

Das Außendesign lässt sich von verschiedenen historischen Porsche-Modellen inspirieren. Die runden Scheinwerfer und die torpedoförmigen Kotflügel erinnern an den 911; die flache Frontpartie ist vom 911 GT1 inspiriert; und die Dachlinie unterhalb des Heckflügels nimmt Anlehnung am 959. Eine durchgehende Hauptlinie verbindet die Lichtsignaturen an Front und Heck, während das „Car-in-Car“-Konzept am Heck vom GT1 abgeleitet ist. Die Räder sind vom Zifferblattdesign des 928 inspiriert.

Im Innenraum steht der Fahrer im Mittelpunkt. Zwei Linien, die über das Armaturenbrett und die Türen verlaufen, sind eine Hommage an den 550 Spyder und den 356. Es gibt kein fest eingebautes zentrales Display und keinen Beifahrerbildschirm. Stattdessen kann bei Bedarf eine ausziehbare Smartphone-Halterung mit MagSafe-Technologie genutzt werden. Die Instrumententafel mit fünf Anzeigen verfügt über einen analogen Drehzahlmesser mit einem Display dahinter.
Für europäische Enthusiasten ist der Mission S ein vielversprechendes Zeichen. Auch wenn Porsche eine Serienversion noch nicht bestätigt hat, ist das Bekenntnis zu einer neuen Mittelmotor-Plattform oberhalb des 911 ein interessantes Signal. Die große Frage ist, ob die Serienversion das analoge Layout des Konzepts mit drei Pedalen beibehalten wird oder ob Porsche dies etwas abschwächen wird. Hoffen wir, dass das Serienmodell mindestens genauso mutig ausfällt.




