Lamborghini Miura wird 60: Das Auto, das den Supersportwagen erfunden hat

Vor sechzig Jahren, in diesem Monat, tauchte auf dem Bertone-Stand auf dem Genfer Autosalon ein schnittiges, orangefarbenes Auto auf und veränderte alles. Lamborghini feiert das Jubiläum des Miura, der weithin als der erste Supersportwagen der Welt gilt.
Als der Miura am 10. März 1966 zum ersten Mal vorgestellt wurde, brachte er ein Design mit, das bis heute exotische Sportwagen prägt: einen starken V12-Motor, der quer hinter dem Fahrer liegt. Dieses Konzept wurde von einem jungen Team entwickelt, zu dem auch Gian Paolo Dallara und Paolo Stanzani gehörten, die einen funktionierenden Prototypen-Fahrgestell bauten und ihn 1965 auf dem Turiner Autosalon vorstellten. Ferruccio Lamborghini gab grünes Licht für das Projekt, und Marcello Gandini von Bertone versah es mit einer der schönsten Karosserien, die je entworfen wurden.

Die Zahlen sind auch heute noch beeindruckend. Mit bis zu 385 PS in seiner späteren SV-Version erreichte der Miura 290 km/h und war damit das schnellste Serienauto der Welt zu dieser Zeit. Wichtiger als die Zahlen ist aber, dass der Miura ein Vorbild geschaffen hat – Mittelmotor, V12 und exotisches Design –, dem Lamborghini mit dem Countach, Diablo, Murciélago, Aventador und zuletzt dem Hybrid Revuelto gefolgt ist.
Zwischen 1966 und 1973 wurden nur 763 Exemplare gebaut, was bedeutet, dass jeder noch existierende Miura ein Schatz ist. Um das Jubiläum zu feiern, organisiert die Abteilung Polo Storico von Lamborghini vom 6. bis 10. Mai eine spezielle Tour durch Norditalien. Der kulturelle Einfluss des Autos ging weit über den Showroom hinaus, mit Hauptrollen in Filmen wie „The Italian Job“ und einer Farbpalette, die den Käufern bemerkenswerte Individualisierungsmöglichkeiten bot, Jahrzehnte bevor solche Optionen zum Standard wurden.
Sechs Jahrzehnte später ist der Miura immer noch der Maßstab dafür, wie ein Supersportwagen sein sollte: radikal, schön und absolut kompromisslos. Lamborghini schaut zwar nicht zurück, aber CEO Stepha







