Mercedes-Benz rüstet den GLE mit neuen Motoren, Displays und Fahrwerkstechnologie auf

Mercedes-Benz hat dem beliebten SUV GLE, der 1997 erstmals als M-Klasse auf den Markt kam, ein umfangreiches Facelift verpasst. Das überarbeitete Modell verfügt über neue Antriebe, einen modernisierten Innenraum mit MBUX Superscreen und ein fortschrittliches Fahrwerkssystem, das nun Unebenheiten auf der Straße vorhersagen kann.
Die gesamte GLE-Baureihe erhält überarbeitete Motoren. Selbst der V8 im GLE 580 ist kein AMG, leistet aber jetzt 530 PS, während der Sechszylinder im GLE 450 375 PS liefert. Der neue Plug-in-Hybrid GLE 500e kombiniert einen Sechszylinder-Benzinmotor mit einem Elektromotor und liefert 429 PS sowie eine elektrische Reichweite von 106 km im WLTP-Zyklus. Alle Modelle verfügen über eine 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie mit integriertem Startergenerator.

Im Innenraum besteht der serienmäßige MBUX Superscreen aus drei 12,3-Zoll-Displays unter einer einzigen Glasscheibe. Das System läuft auf dem neuen Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) und umfasst einen KI-gestützten virtuellen Assistenten, der Over-the-Air-Updates ermöglicht. Das Beifahrer-Display erlaubt Videostreaming während der Fahrt, sofern der Fahrer den Bildschirm nicht sehen kann.
Zu den Änderungen am Exterieur gehören neue Scheinwerfer mit Doppelstern-Motiven, ein beleuchteter Mercedes-Stern im Kühlergrill und neu gestaltete Stoßfänger. Das DIGITAL LIGHT-System nutzt nun Micro-LED-Technologie für verbesserte Helligkeit und Effizienz.

Die bedeutendste technische Neuerung ist die Einführung der vorausschauenden Dämpfung für die AIRMATIC-Luftfederung. Anhand von Daten früherer Mercedes-Benz-Fahrzeuge kann das System Geschwindigkeitsbegrenzungen vorhersehen und die Federung entsprechend anpassen, wodurch der Fahrkomfort verbessert wird. Das optionale E-ACTIVE BODY CONTROL-System ist weiterhin für das V8-Modell erhältlich.
Europäische Käufer haben die Wahl zwischen Vierzylinder-, Sechszylinder-, V8- und Plug-in-Hybrid-Antrieben. Das Modell wird weiterhin im Segment der großen Premium-SUVs gegen den BMW X5, den Audi Q7 und den Porsche Cayenne antreten; die Auslieferung wird noch in diesem Jahr erwartet.



