Porsche spart Kosten und will nach einem schwierigen Jahr 2025 weiter in die Lux

Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2025, in dem der Betriebsgewinn von 5,64 Milliarden Euro im Vorjahr auf 413 Millionen Euro eingebrochen ist, hat Porsche einen umfassenden Umstrukturierungsplan angekündigt, der das Unternehmen „schlanker und schneller” und seine Produkte „noch begehrenswerter” machen soll.
Der deutsche Sportwagenhersteller nannte außerordentliche Aufwendungen in Höhe von insgesamt 3,9 Milliarden Euro, darunter Kosten für die Neuausrichtung seiner Produktstrategie, seine Batterieaktivitäten und US-Zölle. Der Konzernumsatz sank auf 36,27 Milliarden Euro, wobei die Auslieferungen vor allem wegen der schwächeren Nachfrage in China um 10 Prozent auf 279.449 Fahrzeuge zurückgingen.
CEO Dr. Michael Leiters, der im Oktober das Ruder übernommen hat, treibt die Strategie „Value over Volume“ voran, indem er sich auf margenstärkere Segmente konzentriert, anstatt nur auf Verkaufszahlen zu setzen. Das Unternehmen prüft die Möglichkeit, seine Modellpalette über den 911 und den Cayenne hinaus zu erweitern, was auf die Entwicklung eines neuen Supersportwagens oder Flaggschiff-SUV hindeuten könnte.
Zu den internen Veränderungen gehören die Straffung des Managements, der Abbau von Hierarchien und die Reduzierung von Bürokratie. Porsche rechnet für 2026 mit weiteren einmaligen Auswirkungen auf das Ergebnis, prognostiziert jedoch eine operative Umsatzrendite zwischen 5,5 und 7,5 Prozent.
Diese Ankündigung kommt trotz der kürzlichen Einführung neuer Produkte, darunter der 911 Turbo S mit T-Hybrid-Technologie und der vollelektrische Cayenne. Porsche bleibt seinem Ziel treu, mehrere Antriebsarten anzubieten, während es sich den, wie es selbst sagt, „enormen Herausforderungen” auf den globalen Märkten stellt.








